
Schon früher galten die Dutch Open als beliebtestes Turnier Europas unter den Hochkarätern der internationalen Taekwondo-Wettkämpfe.
Bereits in den vergangenen Jahren hier einige Medaillen abgreifend begab sich Eugen Kiefer auch 2025 mit einer Sportlerauswahl nach Eindhoven, um sich auf der Weltbühne zu messen.
Für Emma Marilene Schleifenbaum war es eine gute Möglichkeit, ihr Niveau zu beweisen und bei ihrem ersten Turnier dieser Größenordnung bereits im ersten Kampf eine bereits international erfolgreiche Kontrahentin zu besiegen. Im nächsten Kampf begegnete ihr eine 5-fache Deutsche Meisterin aus Bayern mit 15 internationalen Spitzenmedaillen. Der Kampf blieb bis zum Ende ausgeglichen und wurde nur knapp verloren.
Auch Seyma Turhan betrat hier erstmalig das niveauhöchste internationale Terrain. Die erste Begegnung gegen eine Lokalmatadorin aus den Niederlanden (ebenfalls bereits international erfolgreich) gelang anfechtungslos mit dem Gewinn jeder einzelnen Runde. Schwieriger wurde es im Viertelfinale gegen eine Spanierin, gegen die es letztlich kein Durchkommen gab, obwohl die SPORTING-Athletin souverän mithalten konnte. Ein verdienter 5. Platz kann sich am Ende stolz sehen lassen.
Bei einem Turnier dieser Qualität und Größe ist es beachtlich, zum ersten Mal teilnehmend bereits das Niveau mit bezwingen oder sogar Kämpfe gegen harte leistungssportliche Konkurrenz gewinnen zu können.
Noah Shady, bereits international erfahren, hatte hier sein Debüt in der Erwachsenenklasse, in der manche Nationen hauptberuflich dem Taekwondo-Sport ergeben sind und ihr ganzes Leben darauf ausrichten bzw. In ihrem Land gut davon leben. Der erste 17-jährige bestritt seinen Vorkampf anfänglich stark überlegen und manövrierte den Schweizer Kontrahenten vorzeitig durch Überlegenheit aus der ersten Runde. Die beiden Runden danach konnte letzterer allerdings das Blatt wenden, was das Ausscheiden aus dem Turnier bedeutete.
Ronja Maria Jungbluth und Silas Anel-Fernandez fanden nicht komplett zu ihrer Leistung, werden sich jedoch in Kürze bei den Belgian Open einem ähnlichen Niveau stellen.
Trainer Eugen Kiefer ist stolz auf die Leistung der Athleten und sieht bewiesen, dass an die internationalen SPORTING-Erfolge der Vergangenheit ohne weiteres angeknüpft werden wird.