Beim Bruchtest im Kampfsport geht es nicht nur darum, körperlich einen Gegenstand zu zerstören. Es steht eine viel tiefere Symbolik dahinter. Beim Durchbrechen des Brettes gibt es das Risiko des Schmerzes, genau wie bei großen Herausforderungen im Leben. Und genau wie dort kann man durch mentale (und körperliche) Vorbereitung dieses Risiko vermindern. Es besteht auch die Unsicherheit, ob ich Erfolg mit meiner Schlagtechnik habe, ähnlich wie bei wichtigen Entscheidungen. Gehe ich dem Versuch aus Angst vor dem Scheitern aus dem Weg, so nehme ich mir selber die Möglichkeit, es zu schaffen – sowohl beim Bruchtest, als auch im Leben.
Dies ist nur ein kleiner Einblick in die Philosophie, die hinter dem körperlichen Abverlangen verschiedener Teildisziplinen im Taekwondo steckt.
Eugen Kiefer versucht dies im täglichen Training bei SPORTING Taekwondo vor allem den heranwachsenden Sportlern zu vermitteln, damit die hier erworbenen Fähigkeiten jedem einzelnen (nicht nur im Sport) helfen, glücklicher durchs Leben zu gehen.
Den Bruchtest absolvierten als höchste Graduierungen bei der kürzlichen Gürtelprüfung die amtierende Deutsche Meisterin Seyma Turhan, außerdem Saarland-Open-Sieger Noah Klassert und Sauerland-Cup-Gewinnerin Nisa Turhan, letztere mit Sonderauszeichnung zur besten Prüfung.
Weitere Prüfungsfächer waren Selbstverteidigung (Hebeltechniken), traditionelle Techniken, 3 verschiedene Wettkampf-Prüfungsbereiche und Formen.
Ergebnisse:
Gelb-Grün:
Emil Bendieck, Ela Turhan, Valerio Carfi, Julia Bücker, Jan Bücker
Grün-Blau:
Juna Klassert
Blau-Rot:
Noah Klassert, Nisa Turhan
Rot-Schwarz:
Seyma Turhan
